Das 2. SMV-Rockfestival ist am 23.01.2009 ab 17.00 Uhr in der Sport- und Kulturhalle ist genehmigt!
Aktuelle News dazu gibt es immer auf dieser Seite. Wir hoffen, das die nächste Veranstaltung wieder ein ähnlich großer Erfolg wie das Debutfestival im Januar 2008 wird. Als kleinen Rückblick anbei der Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung über das 1. SMV-Rockfestival in Epfenbach:
Ausgelassene Stimmung beim SMV-Rockfestival
Über 360 Zuschauer in der Sport- und Kulturhalle Epfenbach
Epfenbach. Ein voller Erfolg war das 1. SMV-Rockfestival an der Merian-Schule. Über 360 Zuschauer im Alter von 5 bis 65 Jahren strömten am Freitagabend in die Epfenbacher Sport- und Kulturhalle, um sich die drei Schulbands und den Top Act „Idiots in the Crowd" anzuschauen - und sie wurden bei dem von der Schülermitverantwortung (SMV) organisierten Konzert nicht enttäuscht.
Den musikalischen Auftakt machte die „Rock ´n' Roll High School" von der Schlosswiesenschule aus Eschelbronn. Die Gruppe mit insgesamt 17 jungen Musikern brachte das Publikum mit Rock-Songs von den Ärzten oder The Offspring gut in Fahrt und zeigte dabei an den Instrumenten fliegende Wechsel. Bei „CASA" aus Weinheim kamen die HipHop und Rap-Fans voll auf ihre Kosten. Caglar, Ali, Samet und Arton von der Karillon-Hauptschule überzeugten die Fans mit deutsch-türkischem Sprechgesang. Dabei kommen die Beats nicht vorprogrammiert aus dem Computer, sondern werden von den vier Jugendlichen live mit Keyboard, Bass, Cajon und E-Drums gespielt. Das machten sie in Epfenbach so gut, dass die Hallentemperatur während ihres Auftritts merklich anstieg und das restlos begeisterte Publikum lautstark Zugabe forderte.
Besonders angenehm wird der Auftritt von CASA als Beispiel für einen gelungenen musikalischen Kulturaustausch in Erinnerung bleiben. So übersetzten die türkischen Sänger ihre selbstgeschriebenen Texte für das überwiegend deutsche Publikum, welches durch Mittanzen und Klatschen zeigte, wie leicht Musik als Weltsprache Generationen und Kulturen verbinden kann.
Danach hieß es „Heimspiel" für die „School of Rock" von der Merian-Schule Epfenbach. Rund 20 Auftritte haben die Schüler aus den Klassen 6 bis 10 allein im letzten Jahr absolviert, und mit jedem Mal werden sie besser. Mit Hits von den Beatles, Queen, AC/DC, U2 oder Deep Purple brachten sie die Halle endgültig zum Kochen – und gerade bei Rock-Klassikern wie „Smoke on the water" (mit herausragender Soul-Stimme von Cheyenne Rosteck) oder „Twist and shout" (mit vierstimmigem Chorgesang) tanzten auch die Eltern und Lehrer mit.
Die Entdeckung des Abends war Sebastian Witzl, der neue Sänger der „School of Rock". Der Sechstklässler entpuppte sich bei seinem ersten Auftritt als geborener Entertainer und beeindruckte zudem mit einem beachtlichen Timbre in seiner Stimme. Dazu sorgte die erfahrene Rhythmusgruppe mit Philemon Ziegler (Bass), Till Hermanns (Schlagzeug) und Tatjana Fietz (Lead-Gitarre, Gesang) für das musikalische Fundament, auf dem die jüngeren Bandmitglieder aufbauen konnten.
Der begeisternden Darbietung von „School of Rock" konnte sich keiner der anwesenden Musikfans im Saal entziehen und schnell war ein ausgelassenes Tanzen, Springen und Mitsingen im Gange. Doch zum Glück für die letzte Band „Idiots in the Crowd" hatte das Publikum auch noch genügend Luft für die fetzigen Indie-Folk-Stücke des Quartetts aus Heidelberg. Und schließlich hatte Thorsten Diehm als Sänger und Gitarrist der Gruppe ebenfalls ein Heimspiel. So sorgten die „Idiots" mit ihren mal rockigen, mal folk-betonten Stücken noch einmal für reichlich Betrieb auf der Tanzfläche, sei es mit schnellen Folknummern, sei es mit einem Walzer. Besonders die schwungvollen Geigensoli von Kathrin Bierhalter sorgten hierbei für reichlich Stimmung und Bewegung in den Tanzbeinen.
Am Ende waren dann alle zufrieden: die jungen Organisatoren von der SMV mit dem unerwartet hohen Zuschauerzuspruch, die Bands mit dem tollen und begeisterungsfähigen Publikum. Und die Lehrer und Eltern über das harmonische Fest, bei der die Jugendlichen bewiesen, wie gut unterschiedliche Musikstile und Kulturen friedlich miteinander feiern können – und das alles ohne Alkohol.
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