Baxter “Last Orders Tour 2011“ – Tag 2: Paris (F)
Was für eine Nacht - Teil 2 !!!
Aber erst mal von vorne:
Montag 8 Uhr Abfahrt in Mannheim. Bus packen, Essen und Trinken kaufen und los geht’s rund 600 km gen Westen. Zweiter Tag der „Last Orders Tour 2011“. Mit den großen No Use for a Name in Paris, was kann es schöneres geben?
Trotz einiger GPS-Schwierigkeiten sind wir nach gut 6 Stunden da. Die Vorfreude ist riesig, vor allem weil wir uns sicher sein können einen genialen Sound zu haben. Unser Liebslingsmischpulter Dennis Metz ist am Start und dann wirds naturgemäß laut und fett! Während wir noch ausladen ist No Use for a Name bereits beim Soundcheck – klingt vielversprechend. Aber erst mal ein bisschen ausruhen und ein paar Bierchen stehen jetzt auf der Tagesordnung.
Ante und Tony Sly (No Use for a name) nutzen die bequemen Couches für ein gemeinsames Mittagsschläfchen. Unser Soundcheck läuft: Wie zu erwarten ist sind wir recht schnell durch – der Sound passt! Zeit fürs Abendessen: Tofu mit Reis vom Chinesen – klingt langweilig, isses aber nicht. Das mit Abstand beste Tofu, das wir je gegessen haben (und wir sind alles andere als Fans davon). Chriss verliert deshalb auch erst mal 2 Euro, weil er mit Matze wettet, dass es Hühnchen ist und kein Tofu. Egal, ungefähr 50 Leute warten schon vor Einlass vor dem Club. Es kann losgehen. Den Anfang machen die Attendants – fette Show und schon jetzt ein gut gefüllter Saal. Jetzt ist es soweit, Showtime Baxter.
Vielen Dank an alle die da waren, besonders an alle, die aus Mannheim angereist sind, um mit uns zu feiern. Die Show war der Hammer. Jetzt kam No Use for a name – Was soll man dazu sagen? Sie können es halt einfach immer noch. Eineinhalb Stunden Show, mit allen Hits und noch viel mehr! Tony verliert zwar ab und an etwas die Kontrolle über den Ablauf der Songs (könnte an den 0,33 Bechern Wodka pur liegen, die ihm regelmäßig aufgefüllt werden) aber die Leute feiern dennoch bis zum letzten Akkord.
Nach ihrer Show war noch genug Zeit, um mit den Jungs über alles Mögliche zu quatschen. Am Ende versacken wir im No Use for a Name Backstage und werden eingeladen bei der nächsten Europa-Tour wieder am Start zu sein.
Jetzt heißt es Equipment in den Bus und auf zur After-Show Party Location. Beim Sänger von Maladroit aus Paris kommen wir unter – zu Acht ;). Die Bude ist nicht groß aber jeder findet eine kleine Ecke zum Pennen. Vielen Dank an Till an dieser Stelle, dass er uns bis in die frühen Morgenstunden ausgehalten hat. Mit Bier wurden wir weiterhin kräftig versorgt, weil der No Use for a Name Drummer uns bis zum Bus gefolgt ist, um uns zwei Paletten Bier in den Bus zu werfen. Nach einer unruhigen aber legendären Nacht ging es zum Frühstücken in ein kleines gemütliches Bistro mitten in Paris. Wir nennen es aber nur noch „Das verfluchte Bistro“. Finger eingeklemmt, Treppe runtergefallen, Cola verschüttet und Getränk im Omelette nachdem die Gabel den Abgang gemacht hat.
Dann heißt es ein weiteres Mal: Alle Mann an Board? Heimreise!
Weiter geht’s mit der nächsten großen Party am 24.11. in Würzburg im Club L.
Bis dahin, BAXTER
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