Im Sommer 2009 gaben Oku & the Reggaerockers ein
eindrucksvolles Konzert hinter Gittern in der JVA Zweibrücken
vor mehreren hundert Gefangenen. Inspiriert durch die Eindrücke
im Gefängnis entschloss sich Oku ein besonderes Musikprojekt
ins Leben zu rufen.
„The Oku Jailhouse Project“.
Oku betreut, begleitet und
unterstützt die so entstandene Knast-Band beim Schreiben und
Spielen von Songs. Eine besondere Herausforderung war der
Mix aus Anfängern und Fortgeschrittenen und darüber hinaus
mussten die „Schweren Jungs“ ihre unterschiedlichen
Musikrichtungen akzeptieren. Im Dezember 2010 war es dann
nach monatelanger Zusammenarbeit soweit: Mit einem mobilen
Aufnahmestudio und dem Produzenten Sepp von den
Reggaerockers fanden die Aufnahmen im Geräteraum der JVA
statt (die Band darf die Räumlichkeiten nicht verlassen).
Ursprünglich entstanden die Aufnahmen aus dem Wunsch der
Gefangenen, ihren Familien und Kindern einige Songs zu
schenken. Diese Emotion spürt man beim Hören der Lieder. Sie
sind ein Spiegelbild der Seele eines Gefangenen, der in den
besten Jahren seines Lebens eingesperrt ist. Nicht laut und
aggressiv, sondern voller Gefühl, Selbstkritik und Hoffnung. Hip-
Hop, melodischer Gesang, Mehrsprachigkeit (Englisch, Deutsch,
Zigeunersprache), Gitarrensoli, und ein fetter Bass lassen die
Lieder modern, abwechslungsreich und interessant klingen.
Die Tracks hörten sich so gut an, dass Oku gemeinsam mit Sepp
beschloss, diese der Welt zur Verfügung zu stellen. „Es wäre zu
schade, wenn diese Musik im Gefängnis eingesperrt bliebe und
nie die Ohren der Außenwelt erreicht“ (Oku)
hier die downloadlinks:
http://www.musopia-music.de/...ilhouse_Project.mp3
http://www.musopia-music.de/...ilhouse_Project.mp3
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