Konzertbericht Brainbucks + Bouncing Souls in Freiburg

Artist-News vom 22.04.2010

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Brainbucks
Konzert: Bouncing Souls + Brainbucks, Freiburg
20. April 2010
Manche Erlebnisse im Leben bleiben unvergesslich. Dazu gehören auch besondere Konzerte. So habe ich auch meine Top 5 der Konzerte und lange Zeit hat es kein Abend geschafft, an diese fünf wirklich coolen Erlebnisse heranzukommen, was bei Namen wie WIZO oder NOFX aber auch nicht wirklich leicht ist. Doch nun war es endlich wieder so weit, denn die Bouncing Souls waren in der Stadt.

Cafe Atlantik
Sie spielten im Atlantik, eine coole Bar/Cafe/Kneipe östlich der Freiburger Innenstadt, in der man für gewöhnlich sehr gut sitzen und trinken kann. Ab und an finden dann auch gute Konzerte wie das der Bouncing Souls darin statt. Als ich ankam, warteten bereits einige Leute vor der noch verschlossenen Tür. Nach ein paar Minuten konnten wir aber hinein und ich genehmigte mir zunächst einmal ein paar Bier.

Die Vorband
Nach circa 3 Bier kam die Vorband auf die Bühne. Dabei handelte es sich um die Münchener Band Brainbucks, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört hatte. Sie spielten schnellen Punk Rock, tauchten dabei ab und an auch mit Trompete und Offbeat in den Ska ein. Die Band machte auf jeden Fall Laune. Ihre bayrische Herkunft wurde dann (neben ihrem Dialekt) im letzten Lied noch einmal deutlich, als sie sich mit Oktoberfesthüten auf den Köpfen vom Publikum verabschiedeten. Als ich im Anschluss am Merchstand (lies: kleiner runder Tisch) der Band stand und mich ein wenig unterhielt, drückte mir der Trompeter der Band ihre neuste CD in die Hand. Coole Sache, dachte ich, und steckte sie (natürlich samt Hülle) in meine Hosentasche.

Die Bouncing Souls
Ich trank noch etwas bis ich kein Geld mehr hatte und ging auf die Toilette. Beim Händewaschen hörte ich dann bereits die erste Strophe von True Believers und beeilte mich, damit ich den Rest nicht auch noch verpasste. Die Menge tanzte und sang vom ersten Song an energisch mit. Dabei spielten die Bouncing Souls einen Mix aus alten, nicht ganz so alten, nicht ganz so neuen und neuen Songs, die allesamt bei dem Publikum richtig gut ankamen. Die Setlist war relativ kurz, so dass die Band nach Gone nur noch das spielte, was ihnen die Leute zuriefen. So spielten sie noch einmal ungefähr genauso viele Lieder wie vor dem Ende ihrer originalen Setlist. Das war ein sehr sympathischer Zug der Band, wie ich finde. So etwas könnten ruhig mehr Bands machen. Ich habe beim besten Willen keine Ahnung, was die Band so genau spielte, da es ziemlich viele Lieder waren und meine Erinnerungen an den Abend ein wenig durcheinander sind.

Das Danach
Als das Konzert zu Ende war, stellte ich fest, dass der Pogo seine Opfer verlangt hatte. So gingen an diesem Abend die Hülle der Brainbucks CD, mein Handy und mein rechter Schuh kaputt. Tja, wie heißt es so schön: Ein bisschen Schwund ist immer. Aber es war nicht die Art des seelischen Schmerzes, der sich nicht mit ein paar zusätzlichen Bieren heilen ließ.

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