Das LEGACY Magazin schrub folgendes zu unserem neuen Metallalbum:
„Hat Dir eigentlich schon mal einer mit 'nem Vorschlaghammer einen Scheitel gezogen?“ Mit diesen Worten eröffnet Bud Spencer die „Kickstart Revolution“. Das dritte Album in 15 Jahren Band-Geschichte und zuletzt fünfjähriger Pause spricht nicht unbedingt für eine Fleißnote, doch dafür haben die Kölner Thrasher von GUERRILLA umso mehr Wert auf die Reifung ihres neuen Lebenszeichens gelegt. Und die „Kickstart Revolution“ macht ihrem Namen alle Ehre, denn die zehn kraftstrotzenden Songs wirken wie ein Sturmlauf auf den Gehörgang mit hoher Ohrwurmgarantie. Irgendwo in einer Schnittmenge aus Destruction und Sodom brettern die Jecken mal Midtempo-lastig, mal rasend durch die teutonische Thrash-Geschichte und schaffen es dabei, nicht wie die x-te Retorten-Band zu klingen, was sicherlich auch am eigenen, langjährigen Background liegen mag. Seitenblicke in Todesgefilde gehören ebenso ins Spektrum von GUERRILLA wie gelegentliche, melodische „Clean“-Passagen bzw. dem MetalCore nicht gänzlich unähnliche Momente, die man vielleicht als „moderne Einflüsse“ aufführen könnte. Aber alles im sehr überschaubaren Rahmen, die Marschroute lautet eindeutig Old School Thrash auf zeitloser Basis. Der Spirit der Pioniertage wurde gut eingefangen, aber man zeigt auch auf, dass wir nicht mehr 1987 schreiben. Zu den unbedingten Anspielempfehlungen gehört der erste Vorschlaghammer in Form von ´Into The Mire´, das groovig-walzende ´Plagueraiser´, das mit leichter Punk-Attitüde daherkommende ´Vengeance´ (das chillige Outro bereitet optimal auf den nächsten Sommerurlaub vor!), die Hass-Hymne ´Shatter The Swastika´ und der recht morbide Rausschmeißer ´Candour To Live´, der mit herrlichen Worten von „Uns Rainer Calmund“ abgeschlossen wird. Schön! Diese Band verdient den längst überfälligen Plattendeal!! www.myspace.com/guerrilla666 (HD)
11/15 Punkte
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