Liveberichte aller bislang reviewten DELTA CEPHEID Shows

Artist-News vom 07.12.2009

News Nr. 2 von DELTA CEPHEID, gesamt 2
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DC 2011
Bloodchamber.de zum Head Twisting Gig Bang II in Leipzig/Halle 5

DELTA CEPHEID jedenfalls dürften eigentlich beim Großteil der aktiven Konzertgänger kein unbeschriebenes Blatt mehr darstellen. Haben sie doch bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass ihr progressiver Todesmetall durchaus in der Lage ist, sowohl Technikfreaks, Geböllerbrüder, Rhythmusjunkies, Röchelfreunde wie auch Melodieverköster zufrieden zu stellen. Zudem bringt die sich heute etwas schüchtern von der Seite hereinschiebende Christiane mit ihren Backingvocals stets noch eine leicht exotische Nuance mit hinein (und das ist jetzt ausnahmsweise mal nicht sexistisch gemeint, sondern soll sich rein auf die Musik beziehen). Mit frischem Bassisten ausgestattet, zünden die dargebotenen Songs wie zum Beispiel „Singularity“ oder „Evolution Part 1“ (was schon fast als Provokation erst nach dem neuen „Evolution Part 2“ ertönt) zwar erst mit steigender Spielzeit, aber das verwundert bei dem anfangs etwas erschlagenden Songwriting eher weniger. So ziert sich das Publikum zunächst noch etwas, und saugt eher die Musik in sich hinein, fordert am Ende aber gar brav eine Zugabe, das es prompt auch bekommen soll.



Whiskey-soda.de zum Protzen OA 2009

Los ging es am Freitag mit den Sachsen von Delta Cepheid www.myspace.com/deltacepheid, die eine halbe Stunde lang wirklich sehr ansprechenden Progressive Death Metal darboten. Interessanterweise ohne Bass, was dem positiven Sounderlebnis aber kaum Abbruch tat. Was die beiden Gitarristen Christian Kucka und Michael Gasch an ihren schmucken Saiteninstrumenten zum Besten gaben, machte Eindruck. Dennoch waren alle Songs nachvollziehbar und gingen gut nach vorn. Da war es für die Band sicher auch weniger schlimm, dass zu diesem frühen Zeitpunkt sich nur etwa 60 Nasen vor der Bühne tummelten. Die waren nämlich recht angetan und spendeten fleißig Applaus. Von der Band wird man sicher in Zukunft noch hören!

Bloodchamber.de zum InFlammen OA 2009 (http://www.bloodchamber.de/konzert/2009/542/)

DELTA CEPHEID haben in Torgau bereits letztes Jahr die Schwarte krachen lassen. Seitdem mussten sicher noch einige weitere Ringelschwänze ihr Leben lassen, denn mit enormem Selbstbewusstsein knallt man den Besuchern eine technisch brillante und stets überraschende Death Metal Symphonie um die Ohren, bei der man sich eigentlich immer nur fragt, wie sehr das Ganze irgendwann mal mit einer fetten Produktion knallen wird. Stilgrenzen, wo seid ihr? Hier jedenfalls sieht man nur ihre Staubwolken


Bloodchamber.de zur Moritzbastei am 31.10.2008

DELTA CEPHEID hingegen fahren schon eine ganz andere Schiene. Zwar steht auch hier der Death Metal in der Basis, die Sachsen geben sich aber bewusst open-minded, und schaffen damit von Beginn an eine deutliche Absonderung von der Masse. Seit dem letzten mir bekannten Auftritt unglaublich gewachsen präsentiert die Band brutale, technische aber auch progressive Musik, bei der man nicht den Fehler begehen sollte, bei der ersten Begegnung stets einen roten Faden zu suchen. Vielmehr sollte man sich vollkommen von der Musik vereinnahmen lassen und in das Klanggewirr der Band eintauchen. Die Strukturen ergeben sich dann ganz von alleine, und die rasanten Prügel- und Growlpassagen ergänzen sich wunderbar mit den eingeflochtenen Midtempo-Rhythmen und Melodien. Selbst weibliche Vocals passen da sehr gut rein, auch wenn man sie im heutigen Sound nicht wirklich ausmachen kann. Die neuen klaren Gesangspassagen sind im Grunde auch gut gedacht, in ihrer Ausführung bedarf es aber noch etwas Übung. Nichtsdestotrotz schleicht in mir das Gefühl hoch, dass bei diesem Entwicklungstempo noch einiges von dieser Band zu erwarten ist.


PowerMetal.de zur Moritzbastei am 31.10.2008

DELTA CEPHEID - ein verwirrender, aber irgendwie auch ziemlich mächtig klingender Name für die Band um die zwei ehemaligen DEATH REALITY-Mitglieder Jürgen und Micha. Hier fällt auf, dass deren Death Metal in Sachen Tempo und Melodik sehr variabel ausgelegt ist. Die außerdem eingestreuten atmosphärisch angehauchten Passagen mit femininem Gesangselement wollen hingegen nicht so richtig reinpassen und sorgen eher für Langeweile, bevor der nächste Death-Metal-Bolzen ausgepackt wird und die andächtige Stille zerreißt. Und dem Fronter obliegt dann die Aufgabe, die Meute anzuheizen, damit wieder ein wenig Raserei einsetzt.

Interessanterweise ist das atmosphärische Element sogar relativ prägnant im Sound von DELTA CEPHEID, wenn man sich das Ganze mal auf Tonträger anhört - allein in der Livedarbietung dringt davon kaum etwas ans Ohr. Da knallen Death-Metal-Riffs und das aggressive Gegurgel von Fronter Jürgen durch die Botanik und lassen kein Auge trocken. Vom experimentellen Ansatz bekommt man als in Sachen DELTA CEPHEID unkundiger Hörer so kaum etwas mit, aber von dem brutalen Kleinholz, das die Truppe hier fabriziert, dafür umso mehr.


Bloodchamber.de zum Inflammen OA 2008

Warum hat man nie eine Wikipedia zur Hand, wenn man mal eine braucht? DELTA CEPHEID jedenfalls dürften aufgrund ihres Bandnamens der schier allwissenden Enzyklopädie jedenfalls einige Hits verschafft haben. Ansonsten darf man als Erklärung immer nur „Ex-DEATH-REALITY“ hören und lesen. Während deren Death Metal aber noch ordentlich das Gehirn weggespült hat, wringen es die Sternenjünger erst einmal gehörig aus, um aus der ausgepressten Masse blutrotes Erdbeergelee zu kochen. Orientalischer Frauengesang und jede Menge fies verfrickelte Gitarrenparts lassen NILE-Fans im Dreieck hüpfen und dem Rest die Bulette aus dem Mundwinkel fallen.

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