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Artist-News vom 21.09.2009

News Nr. 60 von Perry O'Parson, gesamt 66
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Text Kommentare  
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hi.

wie ihr sicherlich merkt hat sich auf unserer myspace seite etwas verändert.
vielen dank für diese schnieke seite an flo. hat er wirklich fein gemacht und
viel zeit investiert. der typ kann aber noch mehr wie nur vorm pc abhängen.
zusammen mit unserem lieben freund ficki hat er u.a. die shirts für uns gemacht.
besucht doch einfach mal seine seite:

www.drucstu.be
und
http://www.myspace.com/printsnuggery


sagt hi zu facebook.
wenn ihr uns dort verfolgen wollt - nur zu:
http://www.facebook.com/...ry-OParson/134185789717


der nachholtermin für unser konzert im z10 in karlsruhe steht nun auch:
05.12.2009
näheres folgt.


zudem hat die bnn ein sehr schönes bandporträt von uns veröffentlicht.
das ganze in textform gibt es im folgenden:


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Musik als Selbsttherapie

Folksongs mit der wütenden Energie des Punkrock: Die Band Perry O’Parson

„Im Probenraum waren wir oft verzweifelt“

Es ist noch gar nicht lange her, da saßen vier Freunde noch in einem dunklen, muffigen Kellerraum und probten bis zu fünf Nächte die Woche, bewusst ohne Auftrittstermine. Vor wenigen Wochen ernteten sie auf der Hauptbühne vom „Fest“ warmen, für eine Newcomer-Band erstaunlich langanhaltenden Applaus: Perry O’Parson kamen spürbar an. Sänger Marcel Gein genießt den Auftritt und sein Publikum, bedankt sich mit den Worten: „Ihr seid ganz nette Menschen.“
Zwei Jahre lang hatte die Band nur für sich geprobt, denn schließlich wollten die drei, später vier Musiker die Songs nicht eher der Öffentlichkeit zeigen, bis sie für sie selbst perfekt waren. „Wir waren damals oft verzweifelt – es gab Wochen, in denen wir uns nicht getroffen haben. Aber jeder von uns hat gemerkt, wie uns das dann fehlt, wie viel uns die Musik bedeutet“, erzählt Marcel. Eine „Art Selbsttherapie“ nennt er diese Zeit, in der auch der Bandname entstand. Er kommt von der zum Tode verurteilten Hauptfigur in Truman Capotes „Kaltblütig“, dem kulturinteressierten Mörder Perry Smith. Der hatte sich im Gefängnis mit dem Wunsch nach dem Spielen in einer Band über Wasser gehalten.
In den Kellerjahren hat sich die Band musikalisch umgekrempelt. Vorher hießen Perry O’Parson noch „All By Myself“ und zählten punkrockige Bands wie Blink 128 oder Green Day zu ihren Einflüssen. Obwohl der irisch klingende Name viel Folk in den Songs vermuten lässt – die härteren Wurzeln sind immer noch durchzuhören. Die wütende Enttäuschung von jugendlichem Liebeskummer ist zu vernehmen, gesungen von einer Stimme, die sehr reif klingt: mal resonanzreiche Tiefen, dann wieder punkige Rauheit, mit leicht genuscheltem Englisch. Text-Tenor: „Verdammt, ich vermisse dich, aber du bist mir vollkommen egal!“ Alle Songs werden von Marcel geschrieben. Bestimmte Vorstellungen, wie sie klingen sollten, hat er auch, das genaue Arrangement erfolgt in der Gruppe: „Die können schon spielen, was sie spielen wollen, aber wenn’s mir nicht gefällt, dann sage ich’s auch“, meint der Bandleader.
Alle Musiker – neben Marcel Gein also Julian „Jule“ Baetz (E-Gitarre), Simon Günther (Schlagzeug) und Daniel „Danny“ Klippel (Bass) – kommen aus kleinen Orten in der Pfalz. Der Dialekt ist kaum zu überhören, als ihnen Freunde nach dem großen Auftritt begeistert gratulieren. Alle vier lernen „was Ordentliches“, vom Tontechniker zum Bankkaufmann – Berufe, von denen sie leben wollen, wenn es mit der Musik nicht klappen sollte.
Momentan sieht es aber ganz gut aus: Freunde haben die ersten Aufnahmen finanziert, mittlerweile ist nach einer EP das erste Album von Perry O‘Parson, „In Our Time Of Need“, erschienen. Darauf zeigen die Perrys mehrstimmige Akustik-Gitarrenparts („A Deal“, „Decorations Of Life“) in Verbindung mit rauem Rock („Get Wings“) und durch etwa kleine Unreinheiten in der Instrumenten-Stimmung eine Rohheit nach Vorbildern wie Bruce Springsteen, der neben anderen amerikanischen Singer/Songwritern wie Paul Simon und Johnny Cash zu den Einflüssen der Band zählt.
In Karlsruhe wurde die Bandkarriere dann vorangetrieben: 2008 gewannen das Quartett das new.bands.festival und kam so nicht nur auf die „Fest“-Bühne, sondern konnte auch die neue Platte mit Produzent Andreas Schorpp aufnehmen, der mit all seiner Erfahrung inzwischen für sie ein wichtiger Mentor geworden ist: „Er ist unser Ansprechpartner, wenn es mal nicht so läuft – wie ein Musikpapa.“
Die Zeit im Studio war ein großer Schritt für die Perrys – viel Streit hätten sie da untereinander gehabt, sagt Marcel, „vielleicht waren wir ein bisschen überfordert“. Nach Friede, Freude, Eierkuchen klingt die erste Platte tatsächlich nicht, aber vielleicht konnte Marcel genau durch die Probleme seine Stimme in die markanten Richtungen lenken, die jetzt auf dem Album zu hören sind. Neben den kantigen Rock-Tracks geht es da auch öfter ganz entspannt zu, Lagerfeuerstimmung kommt auf und Marcel greift zur Mundharmonika, etwa im Titelstück „In Our Time Of Need“.
Mit einem richtigen Album in der Tasche geht es jetzt weiter, promoten, auftreten, bei Bandwettbewerben mitmachen. Im Oktober stehen Perry O’Parson beim größten Newcomerfestival der Pfalz, dem „Rockbusters“, im Finale. Wenn sie diesmal wieder gewinnen, treten sie sogar beim nächsten „Rock am Ring“ auf. Anneke Brüning
Infos im Internet
www.regioactive.de/perryoparson

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okay. vielen dank für's vorbeischaun.

bis demnächst in deiner stadt.

.m

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