Kraftvoll und zugleich ungemein melodiös, atmosphärisch und doch voll treibender Dynamik, ausgeklügelt und dennoch 100 Prozent handgemacht– all das (und noch sehr viel mehr) sind ARILYN. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 betrachten die vier Vorderpfälzer vermeintliche Gegensätze als spielerisch zu meisternde Herausforderungen. Nach dem Debüt "Tomorrow never Comes" - das 2002 gleich über Deutschland hinaus für einiges Aufsehen sorgte - und den hochgelobten Nachfolgern "Virtual Reality" (2005) und "Alter Ego" (2007), legen die Ludwigshafener Art-Rocker nun endlich nach: Am 1. März 2013 erscheint mit "Shadows of the past" das vierte Opus der Band, deren charakteristischer Stilmix sich allem Schubladendenken verweigert. Wieder nehmen ARILYN den Zuhörer mit auf einen Trip durch einen Kosmos aus hochmelodischem Progressive-Rock, in dem immer wieder auch Heavy-, Blues- und andere Einflüsse ungeahnte Akzente setzen. Wie eine gut geölte Soundmaschine steuert die Band erneut verschiedenste musikalische Außenposten an - getragen von einem fliegenden Klangteppich aus mal episch dichten, mal spielerisch-experimentellen Keyboardsounds (Jürgen Moßgraber), angetrieben von energetischen Gitarrenrhythmen (Jürgen Kaletta) und treibenden Schlagzeugbeats (Christof Doll) sowie zielsicher gelenkt von der ebenso charakteristischen wie wandelbaren Stimme von Sänger und Bassist Christian Külbs. Wie die früheren Silberlinge belegt auch "Shadows of the past", dass sich ARILYN auf ihrer musikalischen Reise selbst keine Grenzen auferlegen. Mit reflexiven, sehnsuchtsvollen und emotional aufgeladenen Texten navigiert die Band mal hart, mal zart durch die kleinen und großen Untiefen des Seelenlebens, ehe sie den Hörer mit ihrer (vielleicht am ehesten noch an "Porcupine Tree" oder "Pink Floyd" erinnernden) Melange aus unbändiger Rock-Power und atmosphärischer Vielschichtigkeit wieder mit zu neuen grandiosen Höhenflügen nimmt.
Line Up
Jürgen Moßgraber
Keyboards
Christian Külbs
Vocals/Gesang, Bass