PRONTHER - Fang die Seife

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Artist: PRONTHER

Produktionsjahr: 2009
Label: p.entertainment / twilight vertrieb
Vertrieb: twilight vertrieb

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Album Nr. 2 von PRONTHER
(gesamt 4)     < Zurück   Weiter >

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CD - Reviews:

VAMPSTER

Schon seit 1996 treiben sich PRONTHER in der heimischen
Undergroundszene herum und beweisen immer noch enormes
Durchhaltvermögen. Außerdem bleiben sie ihrem Stil treu:
Metal, Gothic, Elektro und eine jede Menge Fun. Jetzt, wo KNORKATOR
das zeitliche gesegnet hat, wäre der Weg eigentlich frei für die
Chaoten aus Aschaffenburg. Denn in genau die KNORKATOR-Kerbe
schlagen PRONTHER und gehen dabei äußerst professionell vor.

Die Produktion ist auf hohem Niveau und spielerisch merkt man,
dass hier alte Hasen am Werk sind. An den deutschen Texten werden
sich die Geister scheiden, denn der Humor der lustigen Musikanten ist
nicht Jedermanns Sache. Oft etwas unter der Gürtellinie angesiedelt,
weiß das Quartett gekonnt zu provozieren. Aber das machen
RAMMSTEIN auch, die unüberhörbar zum Einfluss von PRONTHER zählen.

Und wo RAMMSTEIN mittlerweile stehen, wissen wir alle, oder?
Mal balladesk angehaucht ("Kirschtorte"), dann wieder sehr elektronisch
("3KvH Reh-Micks") oder im Tanzflächenfegerstil ("Das Ballett) -
Variabilität ist auf "Fang die Seife" definitiv vorhanden.

Fans von KNORKATOR, RAMMSTEIN oder
MEGAHERZ sollten mal das dritte Album anchecken.




HEAD CASE RADIO (USA)

PRONTHER are from Aschaffenburg, Bayern in Germany. This is German
metal at its finest - but sometimes, not so much the ubiquitous "march"
feel that you get from a lot of German metal. We hear influences like
Accept, Scorpions, etc. - but there's also some irreverence involved,
i.e. Mr. Bungle, for instance. The music is terrific and well executed
> ... they're a terrific addition to Head Case Radio!



Magazin: IRON PAGES Magazin

So, da klatscht ja immer mal wieder was obskures auf,
doch PRONTHER mit der CD »Fang die Seife«...
ist schon was besonderes. Einlegen und den Opener hören
und abhaken, jaja, RAMMSTEIN. Nun mögen RAMMSTEIN
ja überaus provokativ sein, doch "Fang die Seife" mit
"Bück Dich" und "...mit dem Bauch an die Wand, das jüngste
Gericht kommt von hinten..." höhö! PRONTHER wollen Fun sein,
wollen provozieren und sind dennoch sowas wie ausgeklügelte Kunst.

Die Texte haben durchaus Tiefgang, sind vieldeutig und mit
dem Opener vertont man sogar eine alte deutsche Volksweise,
die textlich wie für diesen Sound geschaffen worden ist.
Das Volk der düsteren denker und Dichter... Und wo RAMMSTEIN
bei ihrem Techno-Sound mit Pop bleiben, sind PRONTHER sehr
viel vielschichtiger und erinnern mich so manches Mal dann wieder
eher an DAS ICH mit den Texten und der EBM/Gothic-Schiene,
die sehr deutlich zu hören ist.

Zum Schluß noch ein gewichtiges Wort des Quartetts:
"Komm schon steh endlich auf; Beweg dein Arsch und komm in Gang
- und zeig mir endlich was geht; ich will sehn, wie dein Kopf sich
im Kreise dreht!!!" Jau, wieviel Leute sind heutzutage bei Underground-Gigs?
Wer lungert lieber zu Hause vor der Glotze oder dem PC rum?
Von mir gibt es 'n dicken Beifall und von mir aus, können sie
morgen das näxte große Ding sein. Wer die Jungs dabei unterstützen will:
pronther (at) aol.com



Magazin: AMBOSS Magazin

Die Aschaffenburger gehen dieses Mal erneut sehr martialisch und
gewaltig zu Werke. Melodie ist ihr Ding nicht, eher die verwegene
Gehirntoleranz des Durchdrehens existiert hier. Wild und ungehobelt
präsentiert man eine tragikomische Variante des elektronisch harten Metals.
Ihre verwegenen Songs negieren einen Tim Burton, und deklarieren
ihren Dilletantismus zur dadaistischen Kunst. Verwegene Texte paaren
sich mit krachigen Orgien, welche schon allein den ein
oder anderen Gehirngang vernichten könnten.

Die Texte beheimatet im schwarzen Humor, aber dennoch ist die
Band derart spassig und unorganisiert am Start, dass man hier
durchaus Comedy vermutet. Ist das alles ernst gemeint,
lasst euch begraben und die Erde asphaltieren.
(andreas)





Magazin: ROCK UNITY Magazin

Sie nennen sich Pronther und machen seit 1996 die Musikwelt mit ihren
schrägen Texten unsicher. Hinter diesem Namen steckt eine lustige 4 Mann
Combo aus Aschaffenburg, die ihren eigenen Stil zwischen
Electro, Fun, Gohic und Metal gefunden haben.

Die Jungs um Frontmann Buffa machen nun seit fast 13 Jahren Musik.
Es gab ab und an einen Wechsel in der Band.
Doch seit fast 2 Jahren sind sie nun unverändert auf der Überholspur.
Mit ihrem Musikstil, der ein bisschen an Sodom, JBO oder Knorkator erinnert
gingen sie ins Studio um ihre aktuelle Scheibe „FANG DIE SEIFE“ aufzunehmen.
Diese ist seit dem 15.11.08 auf dem Markt erhältlich. Die CD beinhaltet 10 neue
Songs, die sich nicht nur mit Humor und Blödsinn befassen. So wurde auch das
ein oder andere sozialkritisches Thema behandelt. Das in deutsch gesungene
Album macht einfach nur geile Party Stimmung und
lässt einen beim Hören nicht ruhig sitzen.

Auch live wird man bei einem Pronther Konzert mitgerissen
und das Publikum ist schnell in Feierlaune.




Magazin: TOTENTANZ - Metal Magazin

Schon seit 1996 geistern die Aschaffenburger Spaßbacken von Pronther
durch die Gegend und haben in der Zeit schon unheimlich viele Shows
(u.a. mit J.B.O., Sodom, Knorkator, etc.) in der Republik gespielt. Aber
auch CD technisch hat man immer wieder was an den Start gebracht,
vorliegende „Fang die Seife“ Scheibe ist bereits das dritte Album in Eigenregie.
Die Jungs nennen in ihrer Bandinfo einen Stilmix aus Electro, Fun, Gohic
und Metal – das passt. Natürlich müssen da auch mal Namen wie Rammstein
(Riffs und Melodien des Openers "Königskinder") oder Knorkator (der Stumpen
mäßige Sakralgeang auf "Gottfried") fallen, aber das sind ja auch nicht die
schlechtesten Vergleiche, oder? Die 10 Songs sind gut produziert,
abwechslungsreich arrangiert und Deutsch gesungen. Es groovt und brettert
ganz gewaltig, aber auch abgefahrenere, ruhigere Töne werden geboten
("Kirschtorte") und man beweist textlich das man nicht nur Humor und Blödsinn
im Sinn hat, sondern auch sozialkritisch zu Werke geht. Alles in Allem eine
runde Sache, diese Eigenveröffentlichung der Pronthers. Die Band kann
und sollte man unterstützen! Alles weitere, Infos zur Bestellung,
Konzerttermine (sehr wichtig – die Jungs machen ordentlich Dampf
auf der Bühne!) und mehr auf der Homepage!




Magazin: German Rock

Ja is denn scho Weihnachten? Ja es war Weihnachten, und deshalb fangen
Pronther auf ihrem neuen Werk mit dem schönen Märchen Königskinder an.
In Chucky Mörderpuppenstimmenmanier und mit leichtem Rammsteineinschlag
versehen sowie gewürzt mit Loreleyzitaten wird mit dem zunehmenden Entsetzen
Spaß getrieben, wie es nur Pronther können.
Herzlich willkommen zur fröhlichen Metzelstunde!

Gottfried haut gleich wieder in die selbe Kerbe – interessanter weise mit leichtem
Kult- Einschlag ?. Tja und dann rauscht der Titeltrack Fang Die Seife Heran.
Unbeschreiblich – aber irgendwie legt sich ein breites Grinsen auf
das Gesicht und will nicht wieder weg... „Keine Hast im Knast“.

Mein Spiel lässt zweifeln ob es was Schlimmes ist – oder der typische Prontherhumor.
„Sado Maso in El Paso....” Mit Kirschtorte geht das Entsetzen in Balladenform
weiter. Jeder mag hier raten ob es so – oder so gemeint ist.
Musikalisch jedenfalls düster und schwermütig.

Jaa Das Ballett kenne ich doch. Lichterglanz zum Totentanz, da muss man mit.
Die Wallung folgt auf dem Fuße. Man, man man der Messiwahn
wird gut beschrieben und locker auf die Spitze getrieben.

Warte Auf Mich geht hart ab und gefällt mir am besten. Das Flehen des Monsters
um Liebe! Geil umgesetzt! Dann gibt es einen 3KvH Reh-Micks im Verhältnis
zu den anderen Stücken meiner Meinung nach der einzige
Durchhänger dieser CD und mit sieben Minuten zu lang.

Das Werk endet mit dem Instrumental Abgang.
Ist ein starkes Stück und gefällt mir auch sehr.

Fazit: Pronther sind wieder einmal unbeschreiblich! Man kann sie weder
einordnen, noch „ordentlich“ besprechen. Und genau deshalb mag ich sie.
Live sowieso der Oberhammer – und hier
mit dieser CD der Killer in jedem Altenheim......

Kontakt und Bezug: www.pronther.com

Kurt Mitzkatis




Magazin: Scarred for live

Das dritte Album "Fang die Seife" von Pronther beweist,
dass diese Band es versteht, musikalisch ordentlich Gas zu geben.
Auf der Basis von hartem Deutschrock haben die Aschaffenburger
gekonnt Elemente aus den Bereichen Funk, Hardcore,
Heavy Metal, Gothicrock, New Metal und EBM einfließen lassen.

Der Sound ist klar und strikt, gibt ein entschiedenes Tempo vor und
fällt somit ins Ohr. Deshalb kann man behaupten, dass die Platte
musikalisch sehr konsequent aufgebaut ist. Obwohl hier und da
Elemente von Gothicrock vertreten sind, bleibt eine romantische
Stimmung grundsätzlich aus. Doch weil ja bekanntlich die
Ausnahme die Regel bestätigt, finden wir auf diesem Album einen
Song unter dem Titel "Warte auf mich", der ziemlich unter die Haut geht.
Ansonsten ist ein knallharter, sehr powervoller Rhythmus, begleitet
von einem krächzend-rezitierenden, eine bedrohliche Auswirkung
anstrebendem, Gesang angesagt.

Letzterer bewirkt vielleicht, dass man die Band mit Rammstein zu
vergleichen vermag, doch die Aussage von Pronther ist eine andere.
Sie spielen mit der deutschen Sprache, die Texte, wie allein der Albumtitel
verrät, strotzen nur so von absurdem Humor, den man auf diese Art und Weise
vergebens bei anderen zu suchen scheint. Es ist bewundernswert, wie man
soziale und emotionale Inhalte in derart amüsant und dennoch
wortkarg und trocken geschriebenen Texten verarbeiten kann.

Insgesamt kann man sagen, dass dies ein gelungenes Album ist.
Die musikalische Seite wäre vielleicht noch auszuarbeiten, damit die Band,
wenn sie es will, einen noch konsequenteren, härteren und wuchtig-pralleren
Sound entwickeln kann. Doch mit den Texten soll es weiter in diese Richtung gehen -
denn durch sie werden wir immer wieder erinnert, das Leben mit
seinen Höhen und vor allem Tiefen, nicht so todernst zu nehmen.

(Ausgabe vom 08.12.08)





Magazin: Heavy-Metal.it

A prima vista, i teutonici Pronther sembrano l'ennesima band clone
' dei fortunati Rammstein. Poi, ascoltando attentamente il loro 'Fang Die Seife',
si intuisce che i quattro crucchi hanno molte cose da dire...

Il loro, infatti, è un CD che non nasconde l'influenza di Till Lindemann e soci
nel proprio sound ma che sperimenta nuove strade sonore, utilizzando via
via i canovacci dell'ebm, del gothic, del funk e dell'heavy metal propriamente
inteso. Messa in questi termini, 'Fang Die Seife' è un platter di tutto rispetto,
dove i refrain funzionano praticamente sempre e al quale manca soltanto una
produzione a cinque stelle per iniziare seriamente a minare dalle basi il primato
del colosso Rammstein. Resta comunque palese l'intendo della compagine di
percorrere una strada quanto più personale possibile, sintomatico di questo
la scelta di intitolare il disco con il nome del pezzo meno ortodosso del lotto,
quel 'Fang Die Seife' che poggia le proprie fondamenta su metriche squisitamente
funk, o l'ideazione di un brano come 'Das ballet', in cui la band rivisita il folk in chiave
prettamente metal. Per il resto, il vocione acido di Boris Englert e gli scenari post
industriali ricreati dai nostri valgono di per se la possibilità di
dare una chance ai Pronther. Difficilmente, questi, vi deluderanno...

Scheda Redattore Maurizio "Trevor" Gabelli




Magazin: Powermetal.de

Mit den schlichten Worten "Metal from Germany" präsentiert sich das aus
Aschaffenburg stammende Quartett PRONTHER auf seiner Website und
gibt ebendort auch eine nicht unbedingt harmonisch anmutende
Zusammenstellung von Bands und Künstlern als Einflussquellen an.

Die Konstellation RAMMSTEIN, KNORKATOR, NAPALM DEATH,
Helge Schneider, CREMATORY und JUDAS PRIEST mutet wohl nicht nur
für meine verwöhnten Öhrchen mehr als nur eigenwillig an, entpuppt sich
aber im Endeffekt zumindest zum Großteil als gar nicht einmal so weit hergeholt.
Die Burschen haben ihre Songs allesamt mit Texten in deutscher Sprache
verfasst und beweisen zudem auch eine zwar nicht unbedingt immerzu
jugendfreie, aber wirklich unterhaltsame Auffassung von Humor.

Allerdings sollte man PRONTHER keinesfalls als reine "Spaßkapelle" betrachten,
denn dazu wirken die Texte zu tiefgründig und zum Teil auch zu düster.
Stimmig ist die Mixtur aber dennoch, denn auch musikalisch lassen die Burschen
eher die heftigere Seite des Metals erklingen und kommen nicht zuletzt durch
das Riffing durchaus in die Nähe von RAMMSTEIN, wie im Titelsong oder
'Kirschtorte' nachzuvollziehen ist. Während ich persönlich von Einflüssen
von NAPALM DEATH und JUDAS PRIEST auf diesem Album nichts vernehmen
kann, hat man vergessen auch die neueren SVBWAY TO SALLY zu erwähnen,
die sich ja hinsichtlich der Gitarrensounds in den letzten Jahren ebenfalls
deutlich in eine heftigere Richtung entwickelt haben als zu Beginn ihrer Laufbahn.
Den Einfluss dieser Truppe meine ich auf "Fang die Seife" vor allem
in 'Königskinder' und 'Das Ballett' heraushören zu können.

Hinsichtlich der Musik selbst muss man unbedingt noch erwähnen, dass
die Aschaffenburger über den Großteil der Spielzeit mächtig zu grooven
wissen und eine dezente New Metal-Schlagseite in ihrer Rhythmik zu präsentieren
wissen. Einzig 'Warte auf mich' zeigt die Jungs von einer eher gefühlsbetonten
Seite und kommt mit einem dezenten Gothic-Anstrich aus den Boxen,
während der Groove Metal in Kombination mit dem genannten
harschen Riffing das Geschehen an sich dominiert.

PRONTHER beweisen mit "Fang die Seife" wie erstzunehmend vermeintliche
"Spaßbands" eigentlich sein können, aber trotzdem wird sich der Hörer
der Unterhaltsamkeit dieser Band nicht entziehen können.

Anspieltipps: Gottfried, Fang die Seife, Wallung

Tracklist

KOENIGSKINDER
GOTTFRIED
FANG DIE SEIFE
MEIN SPIEL
KIRSCHTORTE
DAS BALLETT
WALLUNG
WARTE AUF MICH
3KVH REHMIX
ABGANG

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