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Im 14. Jahr ihrer stets gleich besetzten Bandgeschichte veröffentlichen die siffer mit „viel nichts um lärm“ ihr siebtes Werk.
Ihre Musik, welche die siffer seit jeher als hartchorpop bezeichnen, zeigt sich auch bei diesem Langspielalbum mit seinen 17 Tracks als äußerst facettenreich, wobei von Ernst bis Peter (Lusitg) reichen. Die aufwändige Produktion und ein ansprechendes Artwork, das sich im edlen Digi-Pack inklusive 20-seitigem Booklet widerspiegelt, zeigen die Professionalität und die Energie, mit welcher die vier Marbacher Kiko, doc schön, Fab und g.ram hier gearbeitet haben und offenbaren, dass der Titel tiefer stapelt als manch einem Hip-Hop Fan der Schritt seiner Hose hängt.
Wer sich auskennt wird vielleicht den musikalischen Einfluss einer Band aus Berlin hören, ohne dass jedoch der Vorwurf des Plagiats berechtigt wäre. Dafür klingt „viel nichts um lärm“ zu eigenständig. Nach Konsum des Albums wird der Hörer zustimmen, dass die einzig korrekte Bezeichnung der Musik nur hartchorpop sein kann: Die Wurzeln im Punk und die Äste ganz weit in alle Richtungen gestreckt, wo gute Musik zu finden ist!
Tracklist
quantitätenkollaps [3:37]
apokalypse now! [1:59]
benzin [2:14]
nicht das was es ist [3:58]
1000 fragezeichen [3:02]
5 akkorde (sind 2 zu viel) [3:13]
endlich urlaub [3:04]
dörthe dancing [2:31]
glück [2:10]
flucht [3:38]
zweifelsfalle [2:35]
lärm den ich brauch [2:38]
der traurige pornodarsteller [3:18]
zeit steht still [2:02]
alles auf rot [3:25]
hitlers bart [1:29]
popmusic [1:53] [ist eigentlich track 0, sozusagen ein PRAE-HIDDEN-TRACK, der vor dem ersten Lied zu finden ist!]
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