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Mitglieder/Line-Up
Bio
21BSB - the twenty 1th Blues & Soul Band -hat ihre Wurzeln im urbanen Blues und Soul der zweiten Generation und diese zu einem kraftvollen und zeitgemäßen eigenen Stil weiter geführt.
Parallel zur Entwicklung der berühmten amerikanischen Labels und Studios wie Chess, Stacks, Motown oder Atlantik Records entstand gerade in England und in Deutschland eine professionelle Musikszene, welche man heute mit Namen wie „Starklub Hamburg“, „Lake“, „Hamburg Blues Band“, „Frankfurt City Blues Band“ und den großen deutschen Studios mit internationalem Ruf verbindet. Viele amerikanische Künstler hatten ihren Lebensmittelpunkt nach Europa verlegt.
Die Mitglieder der 21BSB sind mit dieser Entwicklung groß geworden. Norbert war in seiner aktiven Zeit als Berufmusiker und Toningenieur ein Teil dieser Musikszene und pflegt weiter gute Kontakte zu namhaften Künstlern und Studios. Die familiären Wurzeln von Rainer liegen in Berlin und Santiago de Chile und eher im klassischen Bereich. Aufgewachsen in einer rebellischen und turbulenten Zeit in Südbaden entdeckte er jedoch schon in der Schulzeit die Liebe zur amerikanischen Musik und der bewusste Reduktion auf „Groove“ und „Feeling“. Martin hat sich seiner Laufbahn als professioneller Schlagzeuger verschrieben. Neben seiner Bühnen und Studioarbeit mit Künstlern wie Steven Bailey unterrichtet er heute Schlagzeug in Baden und in Franken.
Die lange Bühnen- und Studioerfahrung aller drei Bandmitglieder führt zu einem kompakten und lebendigen Trio. Gäste wie Lars Wockenfuss am Saxophon oder die schwarzen Sängerin Linda Owoo lassen Auftritte zu Erlebnissen werden, welche das Publikum mitreißen und begeistern.
Interview:
Gabi von der Redaktion BluesOnTour (BOT) mit den zwei betagtesten Mitgliedern von 21BSB: Wie kommt man heute noch auf die Idee eine Bluesband zu gründen?
Rainer/Gitarrist (R): Weil in diesem Genre auch noch Zahnlose und Gebrechliche ihr Leid auf der Bühne kundtun dürfen. Unsere jugendlichen Groupies stehen im Backstage Bereich auch immer mit dem Sauerstoffzelt und dem Defibrillator auf Abruf bereit.
BOT: Was gefällt Euch an der Bluesmucke am besten?
Grille/Bass (G): Wenigstens bekommst Du heute auch als Bluesmusiker vor dem Auftritt was Warmes zu essen. Außerdem kannst Du an den Kerben im Griffbrett erkennen, welchen der drei Akkorde zu gerade spielst.
R: Wir wollen ja keine Werbung für den Hörgeräteakustiker machen. Aber reagieren können wir schon lange nur noch auf Lichtreflexe und Essensduft.
BOT: Wer hält Denn in Eurer Band das Tempo aufrecht?
R: Wir haben da so einen jugendlichen Drummer. Noch weit unter 70. Wenn der Weißbierpegel stimmt trifft er zusammen mit dem Bassisten die Eins und betont auch manchmal die Drei.
G: Nur wenn sein „Hasi“ in der Nähe ist geht der Puls in die Höhe und das Tempo der Stücke zieht drastisch an.
BOT: Was haltet Ihr den von einem CI – also zum Beispiel einem gemeinsamen Bühnenoutfit.
G: Ja, das ist so eine Sache mit der bandeigenen Blue Jeans. Die Figuren sind mittlerweile halt schon recht unterschiedlich. Und wenn der Gitarrist mal wieder sein Taschentuch eingesteckt hat, wird´s manchmal auch grenzwertig.
R: Das Fender T-Shirt hat unserer Sängerin in der Vorderfront zwischenzeitlich auch schon ganz schön ausgedehnt, das steht wirklich nicht mehr Jedem.
BOT: Wie bereitet Ihr Euch denn auf Eure Auftritte vor?
G: Ja heute eigentlich gar nicht mehr. Das mit dem Notenlesen ist nun endgültig vorbei. Wir trainieren ein bisschen unsere Kniegelenke und ab auf die Bühne.
BOT: Was treibt Ihr denn so nach den Auftritten? Sind die Groupies noch interessiert und willig?
G: Da wir ja mittlerweile Dank unserer Gagen unsere Schrebergärtchen haben und die Kühlschränke wohlgefüllt sind, haben wir immer Begleitung.
R: Ob Männchen oder Weibchen erkennen wir eh nicht mehr so genau. Hauptsächlich ein bisschen Wärme auf den morschen alten Knochen und schon fällst Du auch schon in einen seligen Erholungsschlaf.
BOT: Wem vermacht Ihr den einmal Eure Instrumente?
G: Ja, die werden unsere Erben wohl ins Pfandleihhaus zurückbringen müssen. Schlussendlich haben wir ja dort unsere Sozialversicherungsnummern hinterlegt. Aber diese Hölzer kann eh keiner mehr spielen, die kennen nur eine Gangart: Blues.
BOT: Wie kamt Ihr denn auf die Idee eine CD aufzunehmen?
R: Da das mit dem Notenlesen nicht mehr so geht und auch das Gedächtnis stark am schwinden ist, brauchen wir den Tonträger vorrangig als eigene Gedächtnisstütze.
G: Wie war noch gleich die Frage?
BOT: Wie heißt denn Euer erfolgreichstes Stück?
R: Das ist ganz eindeutig unser Blues in Ces Moll.
G: Blödsinn, das wird die Single-Auskopplung: Kukident, Kukident …….
BOT: Wann kommt denn die CD endlich auf den Markt?
G und R: Welche CD?
BOT: Wie hält es denn Eure Sängerin und Gitarristin mit Euch aus?
G: Sie kommt ja nur wegen der vielen Männer vor der Bühne.
R: Uns grüßt sie schon lange nicht mehr. Außer den „Hasi“; drum werden ja auch die Stücke immer schneller.
BOT: Hat ein Bluesmusiker in Eurem Alter noch häufig Sex?
G: Mittlerweile stehen wir mehr auf Schweinekoteletts und Bier. Sauerkraut ist auch nicht schlecht. Der Drummer raucht ganz gern. Also: wir kommen so durch!
R: Wie war noch die Frage?
BOT: Wir bedanken und für das Interview und wünschen ein erholsames Mittagschläfchen.
R: Haste mal ´nen Euro?
Live/Resident History
Zunftstube / Bräunlingen
Ruefetto / Freiburg
Eisenwerk / Hausen
Zum Bahnhof / Grenzach-Wyhlen
Zum wilden Stier / Löffingen
Salmen / Herbolzheim
ROCKBAR 23 / Albbruck
Zum Humpen / Denzlingen
Stadtrainsee / Waldkirch
Fuchs / Emmendingen
Isle of Innisfree / Freiburg
Fürstenberg's Braukessel / Bonndorf
Bistros Tagblättle / Furtwangen
Bistro Nightlife / Winden
Hotel Adenia / Höchenschwand
Jazzclub Dinkelsbühl
ZMF - Zeltmusikfestival / Freiburg
Seenachtsfest in Waldkirch
Mehlsack / Emmendingen-Mundingen
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